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Laax?
Das älteste Siegel und die ältesten Dokumente verraten noch die wahre Abstammung des Dorfnamens: «Lags» (Seen). Die Form «Lax» erscheint erst auf einem Siegel, das nach 1424 gebraucht wurde und die Form «Laax» gar erst im 16. Jahrhundert. Der See wird erstmals 1434, als die Freien von Laax den See oberhalb des Dorfes dem Bischof von Chur schenken, in einem Dokument genannt. Im «Lag Grond» (Grosser See) ist auch der Hecht, das Wappentier der Gemeinde Laax, zu Hause.
Caltgera?
Ort, wo Kalk gebrannt wurde, zu surselv. «caltgera» (Kalkgrube).
Casti?
Der Name bezeichnet die Anhöhe mit der Burgruine Langenberg, zu surselv. «casti» (Burg).
Fraissen?
Jeder in Laax kennt den Crap Fraissen, zu surselv. «fraissen» (Esche), den die Hexen in den See rollen wollten, um das ganze Dorf unter Wasser zu setzen. Das Tagläuten verscheuchte jedoch die Hexen und rettete das Dorf.
Grava?
Sumpfwiesen, zu surselv. «grava» (Flussgeschiebe, Geröll, Schwemmland).
Lag digI Oberst?
Sumpfsee, Ried unterhalb des Dorfes. Der Überlieferung nach soll ein Laaxer in fremden Diensten, Cristoffel Giuachin Anton de Montalta, mit den anstürmenden Franzosen in Staderas verhandelt haben. Diese hatten daraufhin das Dorf verschont.
Marcau?
Hier fand im Mittelalter jeweils am Gallustag (16. Oktober) ein drei Tage dauernder «marcau» (Markt) statt.
Murschetg?
Im Mittelalter bewohnter Weiler. Ein Familienname Murtschickh ist seit dem 16. Jahrhundert in Sagogn dokumentiert. Die bekannte Trockenheit des Rüfenbodens lässt jedoch auch eine Zusammensetzung aus «munt» (Berg, Maiensäss) und «schetg» (trocken) als möglich erscheinen.
Pardanal?
Im l7. Jahrhundert als «Madernal sura» dokumentiert. Möglicherweise also zu lateinisch «maternalis» (mütterlicherseits), vielleicht also «zum Muttergut gehörend».
Platta Pussenta?
Felsplatte an der Grenze zwischen den Gemeinden Laax, Falera, Sagogn und Schluein. 1526 dokumentiert als «Platta Cunsennas», also «mit Zeichen versehener Stein». Später umgedeutet in «Platta Pussenta», in Anlehnung an surselv. «pussent» (mächtig, wirksam). Um ein in dieser Platte tief eingeritztes Kreuz sind die Initialen dieser mittelalterlichen Orte in roter Farbe aufgezeichnet.
Staderas?
Zu surselv. «stadera» (Waage). Hier wurden im Mittelalter die Zollwaren gewogen.
Tuleu?
Drei Föhrenwälder in Dorfnähe, zu surselv. «tuliu» (Föhrenwald).
Vorab?
Zu schweizerdeutsch "vorab(a)»‚ «voranaba», also wohl von Glarus aus benannt.
Zuneu?
Wohl zu surselv. «izun» (Heidelbeere) + Wortendung -iu/-eu, also «Ort mit viel Heidelbeeren».

Herzlich willkommen bei uns in Laax

Liebe Internetbesucherin / Lieber Besucher unserer Homepage

Es freut und ehrt mich sehr, dass Sie sich für unser Dorf interessieren. Ich hoffe, unsere Website wird Ihnen viel Wissenswertes über unseren Wohn- oder Ferienort vermitteln.

Das Dorf Laax gehört zu den Gemeinden, die eine rasante und – ich darf wohl sagen – eine bemerkenswerte Entwicklung mitgemacht haben. Noch in den frühen sechziger Jahren war Laax ein verträumtes, aber armes Bergbauerndorf mit 300 Einwohnern. Heute zählt Laax ca. 2'000 Einwohner und gehört zu den international renommierten Ferien- und Sportorten.

Nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer lohnt es sich für Sie unser Dorf zu besuchen; nicht nur virtuell, sondern auch persönlich. Lassen Sie sich verzaubern von der unverfälschten Berglandschaft, der wunderschönen Wohnlage und/oder den vielfältigen Angeboten. Hier kann jede und jeder nach Lust und Laune Sport, Kultur und Spass ausüben.

Der Ausbau verschiedener Infrastrukturen, eine innovative Schule und die schöne Natur mit den Laaxer-Seen tragen ebenfalls dazu bei, dass man sich in unserem Dorf wohlfühlt.

Die kurze Vorstellung soll Anlass für Sie sein, sich auch vor Ort über die hohe Lebensqualität und Vorzüge unserer Gemeinde zu überzeugen.

Haben Sie ein Anliegen oder Fragen? Teilen Sie Ihre Meinung per Mail oder telefonisch +41 81 921 51 51 mit.

Vielen Dank für Ihren Besuch im Internet und wer weiss, vielleicht begegnen wir uns bald einmal persönlich. Ich würde mich freuen!

Cordials salids

Franz Gschwend, Gemeindepräsident