Dieser Dorfplan kennzeichnet mit den Zahlen 1 - 12 die Sehenswürgidkeiten, die sich im Kerngebiet der Ortschaft Laax befinden. Der Rundgang beginnt oben in Furnatsch beim alten, wieder in Betrieb genommenen Dorfbackofen (1) und endet unten im Dorf mit dem Haus Toggenburg (9). Die drei Kapellen (10,11,12) befinden sich ausserhalb des Dorfkerns an früher wichtigen Durchgangsstrassen. Die beiden Kapellen St. Jakob und St. Sebastian sind über vielbegangene, herrliche Waldwanderwege gut zu erreichen. Die Ortschaft Laax, eingebettet zwischen Grosswäldern und Seen, erfreut sich eines ausgezeichnet milden und guten Klimas.

Haus Gliott
Stickbau mit Stallanbau und daneben freistehendem Backhaus, in dem die Laaxer Hausfrauen wieder ihr Brot backen.
   
Das Messmerhaus
ein 1839 erbauter regelmässiger Strickbau mit Spätempire-Schnitzereien versehen. Beachtenswert sind die Drachenköpfe an den Dachpfetten. Unsere heidnischen Ahnen stellten sich die bösen Geister als schreckliche Drachen vor. Man glaubte, deren Einfluss durch Ebenbilder brechen zu können.

 
 
Die Barockkirche
St. Gallus und St. Othmar, deren Hochaltar diesen beiden glorreichen heiligen Schutzpatronen geweiht ist, wird nachfolgend etwas ausführlicher dargestellt.
   
Haus Arpagaus
erbaut 1580, der älteste noch bestehende Bau des Dorfes, entstanden aus einem mittelalterlichen Wohnturm, in dem es einen Herd gab und wo man schlief. Durch den Toreingang sieht man den hutförmigen Backofen unter der Decke liegend. An Fensterbrüstungen und Stürzen sind schöne Zahnschnitt verzierungen sichtbar.
   
Haus Coray-Bergamin
Stickbau, erbaut 1788 von Joh. Anton Arpagaus. Beachtenswert sdind die Kerbverzierungen der Lebensbaum, die Lilie, der Gotische Tuborbogen mit Vogelmotiven, das christliche Monogramm des heiligen Josef.
   
Das Ortsmuseum
ehemals die Sennerei von Laax, wurde 1980 eröffnet. Es zeigt Einrichtungen und Lebensweise einer Bauernfamile vor 150 Jahren und Gegenstände aus Landwirtschaft, Handwerk uns Sport aus alter aber auch neuerer Zeit.
   

Haus Coray-Cajochen
Geburtshaus des bekannten Schriftstellers Flurin Camathias, 1871 - 1946. 1977 wurde das Haus in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege renoviert.

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